Was ist geschene?
Webhosting und seine Probleme.
Aufgrund von Probleme mit meinem ehemaligen Hoster musste ich umziehen. Wie soll es auch ander sein, dabei hat das Back-UP auch nicht zu hundert Prozent geklappt.
Daher nun eine kurze und knappe Zusammenfassung der letzten beiden Jahre, die Beiträge erstelle ich im Laufe der Zeit neu.
Zwischen Planung, Pässen und Peloton – Motorradreisen zu den großen Rundfahrten – Rückblick und Ausblick
Diese Seite ist kein Reisebericht im klassischen Sinne. Sie ist das Ergebnis mehrerer Jahre konsequenter Planung, Umsetzung und Weiterentwicklung einer Idee: Motorradreisen mit klarer Struktur, festen Kriterien und einem sportlichen Fixpunkt – den großen Rundfahrten des Radsports.




Der Ursprung: Tour de France 2024 – Pyrenäen
Den Ausgangspunkt bildet das Jahr 2024.
Damals führte mich eine Motorradreise von Deutschland in die französischen Pyrenäen, mit dem klaren Ziel, eine Etappe der Tour de France live zu erleben. Als Motorrad kam eine KTM Duke 890 zum Einsatz, der Standort für den Tour-Besuch war Saint-Lary-Soulan.
Dieser Ort wurde nicht zufällig gewählt: regelmäßig Teil des Tour-Parcours, eingebettet in eine der fahraktivsten Regionen Frankreichs, mit direktem Zugang zu mehreren Pyrenäenpässen. Die Reise wurde wie geplant durchgeführt, das Rennen vor Ort erlebt – und die Kombination aus Motorrad, Landschaft und Live-Sport erwies sich als exakt das, was ich gesucht hatte.
Fortsetzung: Vuelta a España 2025 – Andorra
2025 folgte der nächste logische Schritt.
Die Vuelta a España wurde zum sportlichen Fixpunkt, La Massana in Andorra zum Standort. Auch diese Reise startete in Deutschland, war zeitlich präzise auf den Rennkalender abgestimmt und wurde vollständig umgesetzt. Andorra ist seit Jahren fester Bestandteil der Vuelta – topografisch anspruchsvoll, fahrerisch reizvoll und ideal für genau diese Art von Reise.
Zwei Jahre, zwei große Rundfahrten, zwei unterschiedliche Regionen – aber eine konstante Herangehensweise.
Wie ich plane – und warum Hotels dabei eine Schlüsselrolle spielen
Motorradreisen dieser Art funktionieren nur mit klaren Regeln.
Im Vorfeld der Tour 2024 habe ich mir – auch aus Neugier – extern Kriterien für motorradfreundliche Unterkünfte erarbeitet. Das Ergebnis deckte sich nahezu vollständig mit meinen eigenen Erfahrungen:
- Nicht öffentlicher, sicherer Parkplatz (K.O.-Kriterium)
- Gute Erreichbarkeit ohne enge, stressige Zufahrten
- Flexibilität beim Check-in und bei kurzfristigen Änderungen
- Faires Preis-Leistungs-Verhältnis (meist eine Nacht)
- Motorradfreundliche Haltung – keine Marketingfloskeln
Frühstück oder Verpflegung sind für mich nur dann relevant, wenn ich länger als eine Nacht bleibe. Ansonsten zählt Flexibilität.
Gebucht wird in der Regel abends unterwegs, über eine bewährte App. Dieses System hat sich bewährt – mit sehr wenigen, eher lehrreichen Ausnahmen.
Auch 2025 war klar: Das Mittelmeer gehört zur Route.
Ein Plan, den ich – wie alle größeren Touren – mit meiner Frau besprochen habe. Auch wenn sie nicht selbst dabei ist, ist diese Abstimmung fester Bestandteil jeder Planung.
Die Suche nach einem geeigneten Ort zwischen Montpellier und Marseille erwies sich als überraschend schwierig. Viele Unterkünfte nahmen noch keine Buchungen an, andere passten schlicht nicht. Die Lösung lag weiter südlich: Cap d’Agde.
Zwei Nächte, etwas Leben, sichere Abstellmöglichkeit, keine Kompromisse beim Grundsätzlichen. Ein fixer Punkt in einer ansonsten bewusst flexibel gehaltenen Route.


Carcassonne – geplant, verschoben, nicht gestrichen
Ursprünglich war vorgesehen, die 15. Etappe der Tour de France 2025 in Carcassonne live zu erleben.
Die tatsächliche Streckenführung – ein fahrtechnisches „Sigma“ quer durch Frankreich – machte eine sinnvolle Integration jedoch extrem aufwendig. In Kombination mit meinen Unterkunftskriterien war klar: Das wird 2025 nicht sauber umsetzbar.
Die Konsequenz war kein Verzicht, sondern eine Entscheidung: Verschiebung auf 2026.
Ausblick 2026 – Foix, Etappe 4 und der nächste Entwicklungsschritt
Die Planung für 2026 läuft bereits – nicht vage, sondern konkret.
Der Fokus liegt diesmal auf Foix, wo ich eine Etappe der Tour de France live verfolgen werde – voraussichtlich Etappe 4. Damit ergibt sich erstmals eine retrograde Betrachtung: Die bisherigen Erfahrungen bestimmen bewusst, wie die nächste Tour aufgebaut wird.
Die Route steht in weiten Teilen, die Unterkünfte sind größtenteils fixiert.
Ein offener Punkt bleibt aktuell noch die Übernachtung auf der Heimreise in Clermont-Ferrand – bewusst als flexibles Element belassen, abhängig von Strecke, Tagesform und Situation.




