Kategorie: Neuigkeiten

  • Neustart 2026

    Neustart 2026

    Von Fritten, Kurven und dem Traum von den Pyrenäen

    Hallo zusammen! Wie ihr vielleicht gemerkt habt, weht hier im Blog ein frischer Wind. Nach ein paar technischen Stolpersteinen beim Umzug starte ich nun komplett neu – passend zu meinem neuen Weggefährten, der seit Oktober 2025 in der Garage steht.

    Der Beginn einer neuen Ära:
    Die BMW R1300 GSA

    Der „Frit-Test“ in Belgien

    Alles begann im letzten Herbst. Seit Oktober 2025 bin ich stolzer Besitzer der neuen BMW R1300 GSA. Sie soll mich durch das Jahr 2026 tragen, doch der Start war nicht ganz ohne Tücken.

    Während die manuelle Schaltung ein absoluter Traum ist, macht mir der Automatisierte Schaltassistent (ASA) noch Sorgen. BMW verspricht präzise Gangwechsel auf neuem Level – bei mir fühlt es sich aktuell noch nicht danach an, was ich bei der anstehenden 800km-Einfahrinspektion definitiv monieren werde. Auch die Speed-Limit-Anzeige gönnt sich gerne mal eine Auszeit.

    Ein Erfolgserlebnis gibt es aber beim Zubehör: Nachdem ich einen undichten Wunderlich-Koffer umtauschen musste, haben die neuen Exemplare den Härtetest im Garten bei Frost, Schnee und Regen mit Bravour bestanden – absolut dicht!

    Um mich mit der „Dicken“ vertrauter zu machen, ging es im November für einen kurzen Ritt über die Grenze. Das Ziel? Die bekannte Friterie Chez Gigi in Belgien.

    Fritten bei Chez Gigi
    och mehr belgische Köstlichkeiten

    Dort konnte ich nicht nur mein Französisch auffrischen, sondern auch die in Rinderfett frittierten Fritten genießen – ein Muss für jeden Genießer. Die Fahrt war die perfekte Vorbereitung auf das, was im Frühjahr und Sommer auf mich wartet.

    Warmlaufen für das große Abenteuer

    Bevor die große Sommertour startet, ist der Kalender bereits prall gefüllt. Ich plane, die GSA bei verschiedenen Klassikern und Tagestouren auszuführen:

    • Januar/Februar: Drei Tage durch das Sauerland.
    • Ostern: Wenn das Wetter, Ehefrau und tierische Mitbewohner mitspielem, geht es in die Vogesen (Gründonnerstag bis Montag).
    • Frühjahrsklassiker (Radsport): Ich werde bei den großen Eintagesrennen wie Paris-Roubaix (12.04.), dem Amstel Gold Race (19.04.) und Liège-Bastogne-Liège (26.04.) dabei sein.

    Das Highlight: 5.200 Kilometer Freiheit

    Die Planung steht, die Unterkünfte sind weitgehend gebucht. Im Sommer 2026 wartet eine Mammut-Tour auf mich, die alles bisherige in den Schatten stellt. 14 Tage, ca. 5.200 Kilometer und eine Route, die das Herz jedes Motorradfahrers höher schlagen lässt.

    Ein besonderes Highlight wird mein Live-Besuch am Straßenrand der Tour de France in Foix sein. Doch auch abseits der Profi-Radler ist die Strecke gespickt mit Highlights:

    • Atlantik & Pyrenäen: Von der Dune du Pilât über Biarritz nach San Sebastián. Danach folgt „Grenzhopping“ auf der legendären N-260.
    • Zentralmassiv: Meine motorradtechnische „Große Liebe“. Von Carcassonne über das Viadukt von Millau bis nach Clermont-Ferrand.
    EtappeDatumVonNachHighlight/Status
    1-327.06. – 29.06.WesselingCiboureAtlantikküste & Biarritz
    430.06.CiboureSan VicenteEinstieg Spanien
    5-802.07. – 05.07.San VicentePyrenäenN-260 & Kurvenrausch
    906.07.PyrenäenFoixAnkunft TDF-Basis
    10-1308.07. – 11.07.FoixWesselingZentralmassiv & Rückreise
    Exakte Planung, Stand 31.01.2026 – siehe letztes Bild

    Eure Tipps sind gefragt!

    Ein paar Etappen in den Pyrenäen und im Zentralmassiv halte ich mir noch offen, um spontan auf Wetter und Lust reagieren zu können.

    Habt ihr Empfehlungen? Ich suche noch nach Pensionen oder Hotels in den Pyrenäen. Wichtig: Eigenes Bad und ein privater, gesicherter Parkplatz für die GSA sind Pflicht.

    Sollte euch also ein Geheimtipp untergekommen sein, schreibt es mir gerne in die Kommentare bzw. noch per Mail!


    Um auf meiner Tour durch Frankreich und Spanien immer die Kurven im Blick zu behalten, unterstützt mich Carpuride* 2026 mit einem Testgerät, zu dem ich euch direkt von der Piste ehrliches Feedback geben werde – und falls ihr euer Cockpit ebenfalls auf das nächste Level heben wollt, sichert euch satte 30 % Rabatt mit dem Code:

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  • Gonzo – nur Gonzo, kein zweiter Vorname!

    Gonzo – nur Gonzo, kein zweiter Vorname!

    Ich bin Gonzo – „Der Herr im Haus“ (zumindest lasse ich Lilly das glauben). Mit stolzen 22 Jahren bin ich ein halbes Jahr älter als meine bessere Hälfte und trage meine Lebenserfahrung mit würdevoller Gelassenheit – meistens.

    Meine absolute Leibspeise? Käse! Leider gibt es den viel zu selten, aber in der Not lasse ich mich auch mit Obst abspeisen. Trauben, Granatapfel oder sogar eine saftige Tomate? Immer her damit!

    Meine Hobbys sind vielfältig, aber eines liebe ich ganz besonders: Naturholzfußleisten anknabbern. Nichts geht über diesen Biss! Mein menschlicher Mitbewohner sieht das allerdings anders – der regt sich jedes Mal tierisch auf. Aber hey, ein bisschen Action gehört doch dazu, oder?

  • Lilly – ein essenzielles Zahnrad im Getriebe unseres kleinen Universums

    Lilly – ein essenzielles Zahnrad im Getriebe unseres kleinen Universums

    Hallo, ich bin Lilly, eine Graupapageiendame mit Stil und – ganz wichtig – die wahre Chefin dieses Hauses. Keine Diskussion, alles hört auf mein Kommando (auch wenn die Menschen das manchmal noch nicht so ganz begriffen haben).

    Ich teile mein Reich mit meinem Partner Gonzo, der sich gern von mir herumkommandieren lässt – natürlich nur zu seinem Besten. Meine Hobbys? Ganz klar: Training, ausgiebiges Knabbern und meine absolute Leibspeise – Leberwurstbrot. Ohne das geht hier gar nichts!

    Ich bin charmant, neugierig und liebevoll – aber wehe, jemand vergisst, wer hier wirklich das Sagen hat.

  • Fazit – so nicht mehr!!!

    Fazit – so nicht mehr!!!

    Mit der falschen Ausrüstung wird Regen schnell zur persönlichen Nasszelle – und das ist alles andere als erfrischend.

    Nach über 3.000 Kilometern im Sattel eines Motorrads sammelt man zwangsläufig eine Menge Erfahrungen – vor allem jene, die einem für zukünftige Touren ein solides Fundament bieten. Doch heute möchte ich ein kleines „Highlight“ teilen: mein Gepäcksystem. Oder besser gesagt, das System, das ich damals nutzte.

    Vorweg: Mittlerweile bin ich auf etwas völlig anderes umgestiegen (keine Werbung, versprochen – nur so viel: Der Hersteller sitzt in Deeside, Wales, bietet zehn Jahre Garantie und hat einen Slogan, der Vertrauen weckt: „Our guarantee covers defects in materials and manufacture.“).

    Das System aus dem KTM PowerParts-Bereich hingegen?

    Nun ja, wie soll ich es höflich ausdrücken? Besch…eiden? Unbrauchbar? Lassen wir die Etikette mal beiseite:

    Es war ein Desaster.

    Zwei Hartschalenkoffer, die mit Innentaschen geliefert wurden, in die gefühlt nur ein halber Liter Luft passt. Wasserdicht?Natürlich nicht. Aber keine Sorge, dafür gab es ja Hussen! Diese umschlossen die Koffer allerdings nicht vollständig und waren – Überraschung – ebenfalls nicht wasserdicht.


    Als wäre das noch nicht genug, war das System auch mit meinem Akrapovic-Auspuff inkompatibel. Gut, das wusste ich im Vorfeld, also kam der Originalauspuff wieder dran. Aber dass das Ganze mit einem kurzen Heck ebenfalls nicht passte? Das war der Punkt, an dem ich ernsthaft an der Sinnhaftigkeit dieses Produkts zweifelte.

    Der Regen tat sein Übriges: Dreimal erwischte es mich, davon zweimal richtig. Die Etappe von Metz nach Dijon wurde zur regelrechten Wasserschlacht, und meine Schuhe blieben selbst einen Tag später in Le Puy-en-Velay noch klatschnass. Zum Glück hatte ich wasserdichte Packbeutel – sonst wäre der Frust komplett gewesen.

    Dieses Gepäcksystem hat mich so sehr genervt, dass ich regelrecht erleichtert war, als ich es endlich loswerden konnte. Heute blicke ich darauf zurück und denke: Manchmal muss man durch den Sturm, um zu sehen, welche Systeme wirklich halten, was sie versprechen.