Kategorie: Motorradreisen

In dieser Kategorie dokumentiere ich ausgewählte Motorradreisen, Eventbesuche und Tourenerfahrungen mit der BMW R1300 GSA

  • Gonzo – nur Gonzo, kein zweiter Vorname!

    Gonzo – nur Gonzo, kein zweiter Vorname!

    Ich bin Gonzo – „Der Herr im Haus“ (zumindest lasse ich Lilly das glauben). Mit stolzen 22 Jahren bin ich ein halbes Jahr älter als meine bessere Hälfte und trage meine Lebenserfahrung mit würdevoller Gelassenheit – meistens.

    Meine absolute Leibspeise? Käse! Leider gibt es den viel zu selten, aber in der Not lasse ich mich auch mit Obst abspeisen. Trauben, Granatapfel oder sogar eine saftige Tomate? Immer her damit!

    Meine Hobbys sind vielfältig, aber eines liebe ich ganz besonders: Naturholzfußleisten anknabbern. Nichts geht über diesen Biss! Mein menschlicher Mitbewohner sieht das allerdings anders – der regt sich jedes Mal tierisch auf. Aber hey, ein bisschen Action gehört doch dazu, oder?

  • Lilly – ein essenzielles Zahnrad im Getriebe unseres kleinen Universums

    Lilly – ein essenzielles Zahnrad im Getriebe unseres kleinen Universums

    Hallo, ich bin Lilly, eine Graupapageiendame mit Stil und – ganz wichtig – die wahre Chefin dieses Hauses. Keine Diskussion, alles hört auf mein Kommando (auch wenn die Menschen das manchmal noch nicht so ganz begriffen haben).

    Ich teile mein Reich mit meinem Partner Gonzo, der sich gern von mir herumkommandieren lässt – natürlich nur zu seinem Besten. Meine Hobbys? Ganz klar: Training, ausgiebiges Knabbern und meine absolute Leibspeise – Leberwurstbrot. Ohne das geht hier gar nichts!

    Ich bin charmant, neugierig und liebevoll – aber wehe, jemand vergisst, wer hier wirklich das Sagen hat.

  • Fazit – so nicht mehr!!!

    Fazit – so nicht mehr!!!

    Mit der falschen Ausrüstung wird Regen schnell zur persönlichen Nasszelle – und das ist alles andere als erfrischend.

    Nach über 3.000 Kilometern im Sattel eines Motorrads sammelt man zwangsläufig eine Menge Erfahrungen – vor allem jene, die einem für zukünftige Touren ein solides Fundament bieten. Doch heute möchte ich ein kleines „Highlight“ teilen: mein Gepäcksystem. Oder besser gesagt, das System, das ich damals nutzte.

    Vorweg: Mittlerweile bin ich auf etwas völlig anderes umgestiegen (keine Werbung, versprochen – nur so viel: Der Hersteller sitzt in Deeside, Wales, bietet zehn Jahre Garantie und hat einen Slogan, der Vertrauen weckt: „Our guarantee covers defects in materials and manufacture.“).

    Das System aus dem KTM PowerParts-Bereich hingegen?

    Nun ja, wie soll ich es höflich ausdrücken? Besch…eiden? Unbrauchbar? Lassen wir die Etikette mal beiseite:

    Es war ein Desaster.

    Zwei Hartschalenkoffer, die mit Innentaschen geliefert wurden, in die gefühlt nur ein halber Liter Luft passt. Wasserdicht?Natürlich nicht. Aber keine Sorge, dafür gab es ja Hussen! Diese umschlossen die Koffer allerdings nicht vollständig und waren – Überraschung – ebenfalls nicht wasserdicht.


    Als wäre das noch nicht genug, war das System auch mit meinem Akrapovic-Auspuff inkompatibel. Gut, das wusste ich im Vorfeld, also kam der Originalauspuff wieder dran. Aber dass das Ganze mit einem kurzen Heck ebenfalls nicht passte? Das war der Punkt, an dem ich ernsthaft an der Sinnhaftigkeit dieses Produkts zweifelte.

    Der Regen tat sein Übriges: Dreimal erwischte es mich, davon zweimal richtig. Die Etappe von Metz nach Dijon wurde zur regelrechten Wasserschlacht, und meine Schuhe blieben selbst einen Tag später in Le Puy-en-Velay noch klatschnass. Zum Glück hatte ich wasserdichte Packbeutel – sonst wäre der Frust komplett gewesen.

    Dieses Gepäcksystem hat mich so sehr genervt, dass ich regelrecht erleichtert war, als ich es endlich loswerden konnte. Heute blicke ich darauf zurück und denke: Manchmal muss man durch den Sturm, um zu sehen, welche Systeme wirklich halten, was sie versprechen.