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  • BMW R1300 GS Adventure Erfahrungen: Langstrecken-Check in den Ardennen

    BMW R1300 GS Adventure Erfahrungen: Langstrecken-Check in den Ardennen

    BMW R1300 GS Adventure Erfahrungen – Die Entscheidung für die BMW R1300 GS Adventure erweist sich auf der heutigen 325-Kilometer-Etappe als goldrichtig, auch wenn der Start in Wesseling um 09:00 Uhr technische Hürden bereithielt. Im direkten Vergleich zu meiner vorherigen KTM Duke 890 aus dem Jahr 2021 wird deutlich, wie massiv der Gewinn an Langstreckentauglichkeit ausfällt. Während die KTM eine wunderbare Fahrmaschine für kurze, aggressive Sprints war, erlaubt die Ergonomie der GSA ein völlig entspanntes Ankommen. Selbst nach Stunden im Sattel durch die Eifel bleibt die Konzentration hoch, ohne dass Ermüdungserscheinungen den Fahrspaß trüben.

    Eine weite, hügelige Landschaft der Eifel mit einer kurvigen Landstraße unter bewölktem Himmel.

    Ein echtes Highlight ist, wie die Wunderlich EXTREME DirectLock Koffer mit der BMW R1300 GS Adventure verschmelzen. Das ist kein lieblos drangeklatschtes Zubehör, sondern fühlt sich an wie aus einem Guss. Gerade auf den anspruchsvollen Strecken in der Wallonie oder den Ardennen zeigt sich die enorme Stabilität dieses Systems. Während Universallösungen oft klappern oder das Fahrverhalten negativ beeinflussen, bleibt hier alles bombenfest und absolut sicher. Man spürt einfach, dass dieses Gepäckstück mit technischem Verstand für echte Kilometerfresser entwickelt wurde, die sich auf ihr Material verlassen müssen.

    Eine digitale Landkarte mit dem markierten Routenverlauf der Motorradtour von Wesseling über die Eifel bis nach Luxemburg.

    BMW R1300 GS Adventure Erfahrungen – Navigation und Konnektivität

    Die digitale Führung über das Carpuride W602BS in Verbindung mit der Kurviger-Software lieferte auf den traumhaften Strecken Richtung Luxemburg eine hervorragende visuelle Unterstützung. Dennoch gab es in Brühl eine irritierende Fehlleistung, als das System mich beim Auffahren auf die Autobahn beharrlich zum Startpunkt zurückschicken wollte. Hier scheint die Wegpunkt-Logik bei Routenabweichungen noch Optimierungspotenzial zu haben. Dennoch ist die Informationsdichte im Sichtfeld, unterstützt durch das Sena SRL-EXT im Shoei NXR2, ein echter Sicherheitsgewinn auf unbekannten Pfaden.

    Technisch weniger glanzvoll präsentierte sich die Konnektivität nach dem Tankstopp. Obwohl die BMW R1300 GS Adventure sofort wieder mit dem Samsung M33 koppelte, blieb die Anzeige der zulässigen Höchstgeschwindigkeit im Display schwarz. Erst ein manuelles Trennen und erneutes Verbinden behob diesen Fehler – ein Umstand, der bei einer Maschine dieses Kalibers nicht vorkommen sollte. Auch der Automated Shift Assistant (ASA) enttäuschte auf ganzer Linie: Das Schalt- und Kupplungsverhalten wirkt in allen Modi, von Eco bis Dynamic, schlichtweg rabiat und lässt die erwartete Souveränität vermissen.

    Wunderlich EXTREME: Die perfekte Gepäcklösung für anspruchsvolle Touren

    Trotz der softwareseitigen Schwächen überzeugt das mechanische Setup der GSA auf ganzer Linie, besonders wenn es um den Transport geht. Die Detailtiefe der Wunderlich EXTREME Serie zeigt sich besonders in der praktischen Handhabung während der Pausen in den Ardennen. Die DirectLock-Befestigung hält bombenfest, während die Innentaschen das Be- und Entladen zum Kinderspiel machen. Das Volumen ist perfekt dimensioniert, um auch für längere Reisen gerüstet zu sein, ohne dass die BMW an Agilität einbüßt oder bei höheren Geschwindigkeiten instabil wird.

    Ein kurzer Halt am Krimihotel in Hillesheim unterstreicht den professionellen Auftritt des gesamten Gespanns. Die Kombination aus technischer Präzision der Wunderlich-Komponenten und der schieren Präsenz der R 1300 GSA sorgt für ein stimmiges Gesamtbild. Wer von einer KTM Duke 890 umsteigt, wird zwar die spielerische Leichtigkeit in engen Kehren kurz vermissen, findet aber in der Adventure ein Werkzeug, das den Horizont für ganz neue Reiseziele öffnet. Mit einer Reichweite von über 600 Kilometern nach dem Tanken rückt selbst das entfernteste Ziel in greifbare Nähe.

    Transparenz ist für mich Ehrensache, damit ihr wisst, wie meine Urteile zustande kommen. Klartext: Von Wunderlich gab es keinen Cent – das Koffersystem habe ich von meiner Frau geschenkt bekommen, weil ich beim Gepäck keine Kompromisse machen wollte. Anders sieht es bei Carpuride und Kurviger.de aus, die mir Hardware und Software kostenfrei für meine Touren überlassen haben. Das ändert aber nichts an meiner Meinung, denn am Ende zählt für mich nur, was sich draußen auf der Straße wirklich bewährt und nicht, was im Hochglanzprospekt steht.

    Egal ob gesponsert oder selbst gekauft – wenn das ASA-System bockt oder die Technik hakt, schreibe ich das genau so auf, ohne unnötige Schnörkel. Ich mache diesen Blog für euch und nicht für irgendwelche PR-Abteilungen, denn in der Eifel oder den Ardennen braucht man echtes Feedback statt netter Worte. Mein Ziel ist es, meine Begeisterung fürs Fahren mit einer ehrlichen Einschätzung zu verbinden, auf die ihr euch blind verlassen könnt. Am Ende zählt nur das pure Erlebnis im Sattel und Ausrüstung, die im harten Tourenalltag einfach funktioniert.

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  • Carpuride W602BS Test & Packprobe

    Carpuride W602BS Test & Packprobe

    Die R1300 GSA bereit für das nächste Abenteuer

    In diesem Beitrag geht es um das Carpuride W602BS an meiner BMW. Trotz wechselhaftem Wetter und noch etwas angeschlagener Knie hielt mich nichts davon ab, die ersten 80 Kilometer des Jahres zu sammeln. Das Ziel: Ein Praxistest für das neue technische Setup und die Gepäckkonfiguration meiner BMW R1300 GSA. Es gibt Lichtblicke am Cockpit-Himmel und bewährte Lösungen für den Stauraum.

    Das Carpuride W602BS: Android Auto am Motorrad

    Das Herzstück meines neuen Cockpits ist das Carpuride W602BS. Ein 6 Zoll großes Display, das speziell für die Navigation und Mediensteuerung entwickelt wurde.

    Die Technik im Detail

    • Display: 6 Zoll IPS-Touchscreen, der auch bei direkter Sonneneinstrahlung hervorragend ablesbar ist.
    • Konnektivität: Dual-Bluetooth (verbindet Smartphone und Headset gleichzeitig) sowie kabelloses Android Auto und Apple CarPlay.
    • Schutzklasse: IP67 – absolut wasserfest und staubgeschützt, was für uns Tourenfahrer essenziell ist.
    • Stromversorgung: Direkt über den BMW-Anschluss (2025/2026 keyless), was eine saubere Optik ohne Kabelsalat garantiert.

    Praxiserfahrungen

    Die Einrichtung verlief überraschend intuitiv. Obwohl ich bisher keine Erfahrung mit Android Auto hatte, stand die Verbindung innerhalb kürzester Zeit. Besonders hervorzuheben ist die Integration: Die Steuerung über das BMW-Wonderwheel funktioniert tadellos, auch wenn ich mich dabei ertappe, für schnelle Eingaben lieber den Touchscreen direkt mit dem Finger zu bedienen.

    Ein technisches Detail zur Uhrzeit: Das Gerät verfügt über keine interne Pufferbatterie für eine Echtzeituhr (RTC). Daher kann es Uhrzeit und Datum nur anzeigen, wenn eine aktive Verbindung zum Smartphone besteht, von dem es sich die Daten synchronisiert.

    Ein echter „Gamechanger“ gegenüber dem originalen BMW Navigator VI: Das bekannte Problem, dass der Tageskilometerzähler 1 im TFT verschwindet oder nicht mitzählt, tritt beim Carpuride nicht auf. Alle Fahrdaten im Bordcomputer bleiben vollumfänglich erhalten. Die BMW Connected App lässt sich bauartbedingt nicht direkt spiegeln, da Android Auto nur zertifizierte Apps unterstützt – für die reine Navigation mit Google Maps ist die Darstellung jedoch brillant.

    Gepäcklösung: Wunderlich trifft auf Kriega

    Für die große Rundreise muss das Gepäck sicher und wetterfest verstaut sein. Ich habe mich für eine Kombination aus den Wunderlich Extrem Koffern (speziell für die neue GSA-Generation) und der Kriega US-20 Drypack Tasche entschieden.

    Die Montage der Kriega-Tasche auf dem rechten Kofferdeckel klappte hervorragend. Die Arretierung ist bombenfest – ideal, um schnell auf Regensachen oder Verpflegung zuzugreifen, ohne die großen Koffer öffnen zu müssen. Die Kriega US-Serie ist für ihre Robustheit bekannt und ergänzt das harte Aluminium der Wunderlich-Koffer perfekt.

    SHOEI NXR 2

    Ausblick: Sicherheit und Content-Creation

    „Gegen die Monotonie auf langen Autobahnetappen liebäugele ich noch mit dem Sena 3S Plus Universal – ein bisschen Entertainment muss sein. Spannend wird dann der ‚Stresstest‘ für den Smartphone-Akku: Der nächste Ausritt muss zeigen, wie standfest er im Dauerfeuer zwischen BMW-Kopplung und Carpuride-Verbindung wirklich ist.“

    Oliver am 07.02.2026

    Den Abschluss meines Setups bildet der neue SHOEI NXR 2. Als Nachfolger meines geliebten NXR 1 bietet er eine nochmals verbesserte Aerodynamik und Belüftung. Aktuell bereite ich den Helm für die Montage der DJI Osmo Action 5 vor. Sobald das Setup steht, wird es dazu natürlich auch Bewegtbild geben.

    Die Vorfreude auf die große Tour steigt mit jedem Ausrüstungsgegenstand, der seinen Platz findet. Bleibt dran für die nächsten Updates!

  • Neuzugang im Cockpit

    Neuzugang im Cockpit

    Carpuride 602BSPro – Bereit für die Tour-Saison 2026

    Es ist endlich da! Gestern ist das neue Carpuride 602BSPro bei mir eingetroffen. Ein herzliches Dankeschön geht an das Team von Carpuride für die Bereitstellung des Geräts und das Vertrauen in meine Touren-Projekte für das kommende Jahr.

    Warum das 602BSPro?
    Nach den ersten Eindrücken ist dieses 6,25-Zoll-Display für mich der „Golden Mean“. Es ist nicht so wuchtig wie die 7-Zoll-Variante, bietet aber deutlich mehr Übersicht als das kleinere 5-Zoll-Modell. Besonders spannend für alle BMW-Fahrer:

    Geöffnet

    Die volle Integration des Wonder Wheels und der neue USB-C-Anschluss am Pro-Modell machen das Handling und die Stromversorgung extrem flexibel. Mit einer Leuchtkraft von 1000 Nits ist es auch bei direkter Sonne perfekt ablesbar – ein entscheidender Faktor für meine kommenden Etappen.

    Das erwartet uns 2026
    Das Carpuride wird mich in diesem Jahr auf einigen Kilometern begleiten. Die Planung steht bereits:

    • Februar & März: Erste Roll-outs Richtung Soest
    • Frühjahr: Klassische Eintagesrennen in Belgien – die ultimative Rüttelprobe
    • Ostern: Geplante Kurvenjagd durch die Vogesen
    • Juli: Das große Highlight – Begleitung der Tour de France
    Menü

    Ein dickes Lob an Lars

    Wer sich für die technischen Details interessiert, sollte unbedingt bei Lars (Lars_bike_life Instgram & Youtube) vorbeischauen.
    Er hat ein Erklärvideo zum 602BSPro erstellt, das wirklich keine Fragen offen lässt. Ganz ehrlich: Besser und präziser hätte es der Hersteller selbst nicht präsentieren können. Von der Dual-Bluetooth-Koppelung bis hin zu den individuellen Bootscreens ist alles dabei. Schaut euch sein Review an, wenn ihr wissen wollt, was das Teil technisch wirklich kann!

    Hier geht’s zum Video

    Wie geht es weiter?


    Aktuell warte ich nur noch auf ein passendes Wetterfenster. Sobald die Straßen trocken sind und die Temperaturen wieder zweistellig werden, folgt der erste echte Praxistest. Ich bin gespannt, wie sich das Display bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen schlägt und wie flüssig die Navigation in den Ardennen performt.
    Bleibt dran, der erste Fahrbericht folgt bald!