Schlagwort: Pyrenäen

  • Motorradreise Frankreich 2026 – 4.004 Kilometer, zwölf Videos und Erinnerungen, die bleiben

    Motorradreise Frankreich 2026 – 4.004 Kilometer, zwölf Videos und Erinnerungen, die bleiben

    Manchmal beginnt ein Abenteuer anders als geplant.

    Eigentlich sollte meine Motorradreise Frankreich 2026 am Samstag, den 27. Juni, beginnen. Nach all der Planung, den Vorbereitungen und der Vorfreude sollte es endlich losgehen. Die BMW R 1300 GS Adventure stand bereit, die Route war geplant – und dann kam das Leben dazwischen.

    Eine Sommergrippe unmittelbar vor der Abfahrt und ein Wetter, das ebenfalls wenig Lust auf einen Reisestart machte, sorgten dafür, dass aus Samstag schließlich Montag wurde. Zwei Tage später, am 29. Juni 2026, wollte ich dann vor allem eines: endlich unterwegs sein.

    Was vor mir lag, konnte zu diesem Zeitpunkt trotz aller Planung niemand vorhersehen. Am Ende standen 4.004 Kilometer durch sechs Länder, unzählige Kurven und einige dieser Momente, wegen derer ich überhaupt Motorrad fahre und solche Reisen unternehme.

    Atlantikküste und Pyrenäen. Frankreich und Spanien. Andorra. Kleine Straßen und große Pässe. Temperaturen bis weit über 38 Grad. Die Tour de France in Foix. Und auf dem Rückweg noch einmal eine völlig andere Seite Frankreichs: das Zentralmassiv.

    Nicht jeder dieser 4.004 Kilometer wurde gefilmt. Nicht jeder Reisetag hat ein eigenes Video bekommen. Und genau das sollen die Videos auch gar nicht sein: eine lückenlose Dokumentation, zumindest bisher nicht.

    Sie sind Ausschnitte einer Reise, die sich nicht vollständig in Bildern festhalten lässt.

    Die Motorradreise Frankreich 2026 als Videoreihe

    Während der Reise lief die DJI Osmo Action 5 Pro immer wieder mit. Dazu kamen Aufnahmen aus der Luft mit der Drohne. Aus vielen Stunden Material sind nach der Rückkehr nach und nach einzelne Filme entstanden.

    Manche zeigen fast einen vollständigen Streckenabschnitt. Andere konzentrieren sich auf einen Pass, eine besondere Landschaft oder einen Teil eines Reisetages. Und manchmal erzählen die Bilder ganz ohne Motorrad eine Geschichte – aus der Luft, weit über den Straßen, auf denen ich zuvor unterwegs war.

    Inzwischen sind daraus zwölf Videos geworden.

    Wer die Reise einfach der Reihe nach ansehen möchte, findet sie gesammelt in meiner YouTube-Playlist – hier klicken – oder:

    Zwölf Videos – zwölf Ausschnitte einer großen Reise

    Frankreich aus der Luft – Saint-Savin, Dune du Pilat und Pyrenäen

    Bevor die BMW in den folgenden Videos wieder die Hauptrolle übernimmt, eröffnet der erste Film den Blick von oben. Saint-Savin, das Bassin d’Arcachon, die Dune du Pilat und die Pyrenäen zeigen eine Reise aus einer Perspektive, die vom Motorrad aus unmöglich wäre.

    Baskenland – Col d’Iraty und Col de Lizarrieta

    Das Baskenland als Teil meiner Motorradreise Frankreich 2026 bedeutete endgültig: weg von der langen Anreise und hinein in die Landschaften und Straßen, für die diese Reise geplant war. Mit dem Col d’Iraty und dem Col de Lizarrieta begann der Teil der Tour, auf den ich mich besonders gefreut hatte.

    Pyrenäen – Pourtalet, Aubisque und Soulor

    Jetzt waren sie wirklich da: die Pyrenäen. Große Namen, beeindruckende Landschaften und Straßen, die sich durch eine Bergwelt ziehen, bei der der Weg selbst zum eigentlichen Ziel wird. Col du Pourtalet, Col d’Aubisque und Col du Soulor gehören zu den prägenden Abschnitten dieser Reise.

    Motorradreise Frankreich 2026 – Col du Tourmalet – Auffahrt und Abfahrt

    Der Col du Tourmalet braucht eigentlich keine große Ankündigung. Einer der bekanntesten Pyrenäenpässe, untrennbar mit der Tour de France verbunden – und 2026 Teil meiner eigenen Reise mit der BMW R 1300 GS Adventure.

    Das Video nimmt sich deshalb bewusst Zeit für die Auffahrt und die anschließende Abfahrt.

    Vom Col d’Aspin nach Isábena

    Vom Col d’Aspin führte die Reise über ARREAU, GUCHEN und SAINT-LARY-SOULAN weiter Richtung Spanien. Landschaft, Straßen und Länder wechselten, bis am Ende Isábena erreicht war.

    Ein langer Reisetag, an dem die Pyrenäen wieder einmal zeigten, wie unterschiedlich sie innerhalb weniger Stunden sein können.

    Von Isábena Richtung Andorra

    Der dritte Pyrenäentag begann in Isábena und führte über kleine Straßen und durch eine Landschaft, die mich immer tiefer in die spanischen Pyrenäen brachte. Über den Port del Cantó ging es schließlich weiter Richtung Andorra.

    Genau diese Tage sind für mich ein wesentlicher Teil des Reizes einer Motorradreise: morgens losfahren und wissen, wo man ungefähr ankommen möchte – aber noch nicht wissen, welche Eindrücke bis dahin bleiben werden.

    Motorradreise Frankreich 2026 – mein Highlight – Port d’Envalira – 2.408 Meter

    Mit 2.408 Metern war der Port d’Envalira einer der Höhepunkte der Reise – im wahrsten Sinne des Wortes.

    Andorra hatte bereits auf meiner Reise 2025 eine Rolle gespielt. 2026 führte mich die Strecke erneut dorthin und über den höchsten Straßenpass der Pyrenäen weiter Richtung Frankreich.

    Abschied von den Pyrenäen – hinein ins Zentralmassiv

    Mit den Pyrenäen war die Reise noch lange nicht vorbei.

    Nach Foix und meinem Tag bei der Tour de France begann die Rückreise. Aber „Rückreise“ klingt eigentlich viel zu sehr nach Heimfahrt. Denn statt möglichst schnell Richtung Deutschland zu verschwinden, führte die Route mitten hinein in das französische Zentralmassiv.

    Und damit begann noch einmal ein völlig anderer Abschnitt meiner Motorradreise Frankreich 2026.

    Frankreich abseits der Hauptstraßen – bis Millau

    Vom Lac de la Raviège führte die Strecke über kleine Straßen durch das Zentralmassiv bis nach Millau. Dort wartete mit dem Viaduc de Millau eines jener Bauwerke, deren Dimension man auf Bildern kennt – und die vor Ort trotzdem noch einmal ganz anders wirken.

    Saint-Geniez-d’Olt – Aubrac – Laguiole – Truyère

    Am nächsten Morgen ging es weiter. Von Saint-Geniez-d’Olt führte die Route durch das Aubrac, über Laguiole bis zu den Gorges de la Truyère.

    Nach den hohen Pässen der Pyrenäen hatte dieser Teil Frankreichs einen völlig eigenen Charakter. Ruhiger vielleicht – aber fahrerisch und landschaftlich keineswegs weniger faszinierend.

    Gorges de la Truyère bis VÉZAC

    Von der Truyère führte die Reise über Brommat und Raulhac weiter nach VÉZAC. Wieder kleine Straßen, wieder Landschaften, für die man sich Zeit nehmen sollte – und wieder dieses Gefühl, dass die Rückfahrt längst selbst zu einem eigenen Teil der Reise geworden war.

    AURILLAC – MANDAILLES – PUY MARY

    Von VÉZAC ging es über AURILLAC und MANDAILLES zu einem der großen Ziele dieses Tages: dem PUY MARY und dem COL DU PAS DE PEYROL auf 1.589 Metern.

    Die letzten Motorradaufnahmen meiner Reise 2026 führen damit noch einmal mitten hinein in eine Landschaft, die für mich zu den großen Überraschungen dieser Reise gehörte.

    Frankreich aus der Luft – ein letzter Blick von oben

    Den Abschluss bildet noch einmal die Perspektive aus der Luft.

    Dune du Pilat, Pyrenäen und weitere ausgewählte Aufnahmen lassen einige Stationen der Reise noch einmal aus einer völlig anderen Perspektive erscheinen. Kein weiterer Reisetag, keine weitere Etappe – sondern ein filmischer Blick zurück.

    4.004 Kilometer passen nicht in zwölf Videos

    Vielleicht ist genau das am Ende der wichtigste Punkt.

    Diese zwölf Filme sind nicht meine gesamte Motorradreise Frankreich 2026. Die ersten Etappen sind nicht dabei, die letzten beiden Etappen ebenfalls nicht. Auch die Tour de France in Foix ist bislang kein eigenes Video geworden.

    Und trotzdem steckt in diesen Filmen für mich unglaublich viel von dieser Reise.

    Sie erinnern mich an Straßen, auf denen hinter der nächsten Kurve plötzlich eine vollkommen neue Landschaft lag. An die Hitze. An die Pyrenäen. An die Ruhe mancher kleinen französischen Straße. An große Pässe und kleine Orte. An das Zentralmassiv. Und an dieses besondere Gefühl, morgens das Motorrad zu beladen und zu wissen: Heute wartet wieder etwas, das ich noch nicht kenne.

    Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich Motorrad reise.

    Nicht, um möglichst schnell von einem Punkt zum nächsten zu kommen. Nicht, um am Ende möglichst viele Kilometer aufschreiben zu können.

    Sondern wegen all dessen, was zwischen Start und Ziel passiert.

    Die ganze Geschichte hinter den Videos

    Wer nicht nur die Videos sehen möchte, sondern die gesamte Reise mit ihren Etappen, der Route und meinen persönlichen Erfahrungen nachlesen möchte, findet auf oliversadventure.de den ausführlichen Reisebericht:

    → 4.004 Kilometer Motorradreise 2026

    Dort geht es um die komplette Reise – also auch um jene Kilometer und Tage, die in dieser Videoreihe nicht auftauchen.

    Fazit meiner Motorradreise Frankreich 2026

    Die zwölf Videos sind für mich keine vollständige Dokumentation, sondern bewegte Erinnerungen an einzelne Abschnitte meiner Motorradreise Frankreich 2026. Gerade weil ich so lange auf diese Reise hingearbeitet hatte, fällt mir im Rückblick umso mehr auf, wie viel davon heute zwar in meinem Kopf, aber eben nicht auf Video existiert. Der ursprünglich für den 27. Juni geplante Start verschob sich auf den 29. Juni, und als ich am 11. Juli 2026 nach 4.004 Kilometern wieder zu Hause ankam, lag zwischen diesen beiden Daten so viel mehr als nur eine gefahrene Strecke.

    Dazwischen lagen Vorfreude, Rückschläge, Hitze, Landschaften, Pässe, kleine Straßen, große Eindrücke und genau diese Momente, wegen derer ich solche Reisen überhaupt mache.

    Gleichzeitig nehme ich aus dieser Reise etwas für die Zukunft mit. So schön die vorhandenen Videos für mich sind, sie zeigen eben nur Ausschnitte. Ganze Etappen fehlen, andere Reisetage sind nur teilweise dokumentiert. Genau das möchte ich künftig anders machen.

    Mein Ziel ist deshalb, bei kommenden Reisen von jeder Etappe zumindest ein kurzes Video festzuhalten. Es muss nicht immer ein langer Film werden und nicht jeder Reisetag braucht eine halbe Stunde Laufzeit. Mir geht es vielmehr darum, am Ende einen möglichst vollständigen filmischen Überblick über die gesamte Reise zu haben – vom ersten Aufbruch bis zur letzten Etappe nach Hause.

    Denn genau darin liegt für mich inzwischen der eigentliche Wert dieser Aufnahmen. Sie sollen nicht nur einzelne Höhepunkte zeigen, sondern ein persönliches Reisetagebuch ergeben, das auch Jahre später noch nachvollziehbar macht, wie sich eine Reise entwickelt hat, welche Etappen dazwischenlagen und wie aus vielen einzelnen Tagen am Ende ein großes Ganzes wurde.

    Die Motorradreise Frankreich 2026 war in dieser Hinsicht noch nicht vollständig dokumentiert. Aber vielleicht war genau das die wichtigste Erkenntnis: Bei der nächsten großen Reise möchte ich nicht nur einzelne besondere Momente festhalten, sondern die ganze Geschichte. Vielleicht im September in den Vogesen, wenn das Wetter mitspielt.

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  • Die Grobplanung steht: Von Wesseling bis Andorra – ein Abenteuer nimmt Form an

    Die Grobplanung steht: Von Wesseling bis Andorra – ein Abenteuer nimmt Form an

    Nach intensiver Recherche, Abwägung und einer ordentlichen Portion Vorfreude ist es nun soweit: Die Grobplanung für mein nächstes Motorradabenteuer steht! Die Route führt mich durch einige der schönsten und spannendsten Regionen Frankreichs und Spaniens – mit spektakulären Landschaften, legendären Straßen und einer ordentlichen Portion Kurvenspaß.

    Wesseling – die bes*** S***stadt am Rhein, in der die Hebesätze so rasant steigen, dass selbst der Rhein betrunken seinen Kurs verliert.

    Los geht es in Wesseling, wo ich mich Richtung Frécourt aufmache, ein kleiner, ruhiger Ort in der Haute-Marne, der perfekt für eine erste Übernachtung ist. Von dort aus führt mich die Reise weiter nach Clermont-Ferrand, das Tor zum Zentralmassiv. Hier beginnt der wirklich spannende Teil: Durch die kurvigen Straßen des Zentralmassivs erreiche ich Rieutort (48700), wo ich eine landschaftlich reizvolle Passage durchquere, bevor es für einen kurzen Moment auf die Autobahn geht – allerdings nicht ohne Grund. Das legendäre Viadukt von Millau wartet darauf, überquert zu werden, ein architektonisches Meisterwerk, das sich eindrucksvoll über das Tal der Tarn spannt.

    Viaduc de Millau (Wikipedia)

    Mein Tagesziel ist die Küste: Cap d’Agde, direkt am Mittelmeer. Von dort aus geht es weiter nach Carcassonne, dessen mittelalterliche Festungsstadt eine kleine Pause verdient. Doch das eigentliche Highlight wartet noch: Andorra, genauer gesagt La Massana, wo ich eine der Vuelta-Etappen live erleben werde – ein absolutes Muss!

    Andorra

    Die letzte bereits gebuchte Übernachtung führt mich nach Pierrefitte-Nestalas, ein perfekter Ausgangspunkt für die französische Pyrenäenpassage. Danach soll es Richtung Atlantik gehen – über San Sebastián bis an den Golf von Biskaya. Ab hier ist noch alles offen, aber eines ist sicher: Die Reise wird ein echtes Abenteuer!

    Pyrenäen
  • Grobplanung 2025

    Grobplanung 2025

    Abenteuerliche Frankreichrundreise 2025: Von Wesseling bis in die Pyrenäen und zurück

    Der Startschuss für mein nächstes Frankreich-Abenteuer fällt – wie könnte es anders sein – in Wesseling, meiner Heimatstadt am Rhein. Der geplante Abreisetag ist der 11. oder 12. Juli 2025. Mit einer gehörigen Portion Vorfreude geht es direkt los: Kilometer machen ist die Devise, also ab auf die Autobahn, vorbei an Aachen und hinein nach Belgien. Mons, die charmante Stadt mit ihrer beeindruckenden Altstadt, lasse ich links liegen, während ich mich Richtung Frankreich bewege.

    Erstes Highlight: Mont Saint-Michel, das märchenhafte Kloster auf der kleinen Gezeiteninsel in der Normandie. Dieses weltberühmte Wahrzeichen ist einfach ein Muss – eine Kulisse wie aus einem Fantasyfilm!

    Von dort führt mich der Weg weiter Richtung Nantes, der lebendigen Stadt an der Loire, und Bordeaux, der Heimat erlesener Weine und beeindruckender Architektur. Mein südliches Ziel: San Sebastián, die spanische Perle an der Biskaya. Dort plane ich eine kleine Verschnaufpause, um die atemberaubende Küste und die baskische Küche zu genießen – Pintxos inklusive!

    Grobstreckenplanung 2025
    Mont Saint Michel

    Frisch gestärkt geht es dann in die majestätischen Pyrenäen. Ich werde mich auf verschlungenen Straßen zwischen Spanien und Frankreich bewegen, mit einem geplanten Zwischenstopp in Saint-Lary-Soulan, das mir bereits 2024 ans Herz gewachsen ist. Danach wartet ein weiteres Highlight: Andorra, das kleine Fürstentum inmitten der Berge, das mit seiner wilden Schönheit begeistert.

    Mein nächstes großes Ziel ist Carcassonne, die mittelalterliche Festungsstadt, die mit ihren mächtigen Mauern und Türmen Geschichte atmet. Hier gönne ich mir zwei Tage Pause, bevor es weitergeht an die sonnige Mittelmeerküste nach Cap d’Agde – Strand, Meer und mediterranes Flair sind genau das Richtige, um die Batterien aufzuladen.

    Die Rückreise gestaltet sich nicht weniger spektakulär: Über die A75 und das beeindruckende Viaduc de Millau, das höchste Brückenbauwerk der Welt, geht es Richtung Clermont-Ferrand. Von dort aus führt mein Weg über Brienne-le-Château, ein charmantes Städtchen in der Champagne, das für seine Verbindung zu Napoleon bekannt ist.

    Am 25. oder 26. Juli endet dieses Abenteuer schließlich wieder in Wesseling. Zwei Wochen voller unvergesslicher Eindrücke, faszinierender Orte und endloser Straßen – ich kann es kaum erwarten!