Kategorie: Motorradreisen

In dieser Kategorie dokumentiere ich ausgewählte Motorradreisen, Eventbesuche und Tourenerfahrungen mit der BMW R1300 GSA

  • BMW R1300 GSA Luxemburg: Hardware-Test & Kurviger-Check

    BMW R1300 GSA Luxemburg: Hardware-Test & Kurviger-Check

    BMW R1300 GSA Luxemburg - Vergleich der Routing-Profile in Kurviger mit Fokus auf die Option extra kurvig.

    Die BMW R1300 GSA Luxemburg Testfahrt markiert den technischen Schwerpunkt meiner 307 Kilometer langen Tour, die Evaluation neuer Hardware- und Software-Kombinationen unter Realbedingungen ist ein wesentlicher Bestandteil für die Vorbereitung komplexer Touren.

    Am 22. März 2026 führte mich die Testfahrt von Wesseling über Luxemburg und Belgien zurück nach Wesseling. Das primäre Ziel war nicht nur das ökonomische Tanken im Großherzogtum, sondern eine umfassende Überprüfung des Zusammenspiels von Carpuride-Display, Kurviger-App, Sena SRL-EXT Headset und der Osmo Action 5 Pro an meiner BMW R1300 GSA.

    Ebenso stand die Performance des Motorrads selbst, insbesondere des automatisierten Schaltassistenten (ASA) nach der Einfahrinspektion, im Fokus. Der Tag lieferte wertvolle Erkenntnisse, aber auch deutliche Kritikpunkte, die eine Anpassung zukünftiger Strategien erforderlich machen.

    Analyse der BMW R1300 GSA Luxemburg Tour: Hardware-Setup und Routenplanung

    Der Start der Tour erfolgte um 9:55 Uhr in Wesseling. Aufgrund eines nicht optimalen gesundheitlichen Befindens war der Beginn verhalten. Ein erster funktionaler Zwischenstopp wurde in Obergarzem eingelegt. Diese Unterbrechung diente der finalen Montage und Justierung der Osmo Action 5 Pro sowie der Überprüfung der Aufnahmewinkel der Fernbedienung. Nach dieser technischen Einrichtung wurde die eigentliche Testfahrt aufgenommen.

    Die Route führte weiter in Richtung Luxemburg. Die Streckenführung bot Gelegenheit, die landschaftliche Schönheit der Ardennen zu erleben. Diese Region, bekannt als „grünes Juwel im Herzen Europas“, zeichnet sich durch ihre sanft gewellten Hügel, tief eingeschnittenen Täler und dichten Wälder aus. Für Motorradfahrer bieten die kurvenreichen Pässe, wie etwa die Passstraße durch das Our-Tal oder die spektakuläre Route des Crêtes, hervorragende fahrerische Bedingungen und atemberaubende Ausblicke.

    Die Region ist zudem reich an Geschichte, was sich in zahlreichen historischen Überbleibseln und den bekannten Ardennen-Städten Rocroi und Givet zeigt. Radsportbegeisterten sind die Ardennen vor allem durch die Frühjahrsklassiker bekannt: Das Amstel Gold Race in den benachbarten Niederlanden macht den Auftakt zur Ardennen-Woche, gefolgt vom Fleche Wallone mit der Zielankunft an der berühmten Mauer von Huy und Lüttich-Bastogne-Lüttich, der „Mutter aller Klassiker“. Die Testroute berührte einige der legendären Straßen, auf denen diese Radsport-Monumente ausgetragen werden.

    Das Kernziel der Fahrt, das ökonomische Tanken in Luxemburg, wurde erfolgreich umgesetzt. Ein Preisvergleich vor Ort bestätigte die Erwartungen: Die Ersparnis für einen Liter Super Plus betrug im Vergleich zu den aktuellen Preisen in Deutschland ca. 25 bis 30 Cent. Diese signifikante Differenz validiert die Routenwahl unter ökonomischen Gesichtspunkten.

    Preisanzeige einer Tankstelle in Luxemburg zur Dokumentation der Ersparnis bei Super Plus.

    Der Rückweg gestaltete sich anspruchsvoller. Die Route führte über Belgien, wo ein vollständiger Ausfall des Mobilfunkempfangs und des GPS-Signals verzeichnet wurde. Dies unterbrach die Navigation und erforderte eine manuelle Orientierung. Ein kurzer Aufenthalt an der Biker Ranch wurde aufgrund der extremen Überfüllung und einer persönlichen, negativen Bewertung des Standorts auf fünf Minuten begrenzt. Die finale Rückreise nach Wesseling endete gegen 16:00 Uhr.

    Im Fokus: Routenplanung mit Kurviger.de und technische Hürden

    Der zentrale Aspekt der Software-Evaluation lag auf der Kurviger-App. Während die Planung am Desktop-PC durch ihre Flexibilität, die Möglichkeit, Strecken zu verschieben und die Route individuell anzupassen, überzeugte, zeigte der Realbetrieb deutliche Defizite. Die App basiert ausschließlich auf den Daten von OpenStreetMap (OSM) und verfügt über keine proprietären Echtzeit-Verkehrsdaten. Dies führte zu signifikanten Fehlleitungen.

    Der Alt-Text lautet: Verkehrszeichen 250 Verbot für Fahrzeuge aller Art zur Illustration von Fehlleitungen in der Kurviger-App.

    Mehrfach ignorierte das System langfristige Straßensperrungen und Umleitungen, die bereits seit Wochen bestehen und in OSM hätten eingepflegt sein müssen. Diese Diskrepanz zwischen der effizienten Planung und der fehlerhaften Umsetzung vor Ort, insbesondere im Ausland, ist ein gravierender Kritikpunkt. Die Navigation führte mich mehrfach vor Straßen, die mit Verkehrszeichen 250 (Verbot für Fahrzeuge aller Art) für jegliche Durchfahrt gesperrt waren – ein Szenario, das in Deutschland zweimal und in Luxemburg mehrfach auftrat.

    Ein weiteres, schwerwiegendes Manko war die Führung über stark verschmutzte Wege oder tatsächliche Feldwege. Die App führte mich auf Routen, die durch landwirtschaftliche Fahrzeuge so stark mit Dreck und Sand verunreinigt waren, dass ein kontrolliertes Fahren mit der BMW R1300 GSA nicht mehr möglich war. Dies beeinträchtigt nicht nur den Fahrkomfort, sondern auch die Sicherheit. Ich möchte erwähnen, dieses lag an mir, siehe „Vermeidungsoptionen“.

    Detaillierte Analyse der Routing-Optionen und „Vermeidungsoptionen“

    Diese unbefriedigenden Ergebnisse führten zu einer vertieften Analyse der genutzten Routing-Profile und der verfügbaren „Vermeidungsoptionen“. Die Recherche zur Funktionsweise von Kurviger.de bestätigt, dass die Standard-Routenberechnung auf denselben Kurviger-Servern basiert, unabhängig davon, ob sie über die Webseite oder die App durchgeführt wird. Die Routing-Daten werden in der Regel alle ein bis zwei Tage aktualisiert, während die visuelle Darstellung der Karten häufig nur in Intervallen von mehreren Wochen oder Monaten erneuert wird. Dies erklärt, warum langfristige Baustellen und Straßenzustände nicht dynamisch erfasst werden.

    Der Alt-Text lautet: Anzeige der Routing-Einstellungen in Kurviger mit dem Profil kurvig für die Motorrad-Navigation.

    Bezüglich der gewählten Profile ist festzuhalten, dass für die ersten beiden Passagen die Einstellung „Kurvig: bevorzuge Kurven und Berge, vermeide Städte und Schnellstraßen“ gewählt wurde. Für die Passagen 3 und 4 kam das Profil „extra kurvig“ zum Einsatz. Bei dem kommenden Test werde ich die hier rechtss gezeigten Optionen versuchen bzw. testen.

    Menü der Vermeidungsoptionen in der Kurviger-App zum Ausschluss von kleinsten und unbefestigten Straßen.

    Der wesentliche Unterschied zwischen „kurvig“ und „extra kurvig“ liegt in der Intensität der Kurvenpräferenz. „Kurvig“ sucht eine Balance zwischen Kurvenspaß und Umwegen, während „extra kurvig“ die Präferenz stark in Richtung Kurven und Berge verschiebt und dabei potenziell deutliche Umwege in Kauf nimmt. Eine gezielte Unterscheidung bezüglich des Straßenbelags (Asphalt vs. unbefestigt) oder der Straßenkategorie (Hauptstraße vs. Kleinststraße) findet allein durch diese Wahl nicht statt.

    Die wiederholte Fehlleitung über unbefestigte oder verschmutzte Wege ist auf eine unzureichende Konfiguration der „Vermeidungsoptionen“ zurückzuführen. Ein genauer Blick auf die entsprechenden Einstellungen zeigt, dass diese Optionen im genutzten Setup nicht aktiv waren, ganz klar – mein Fehler.

    Um die Führung über Feldwege und extrem kleine Nebenstrecken in Zukunft zu verhindern, müssen die Optionen „unbefestigte Straßen“ und „kleinst straßen“ explizit ausgewählt werden. Diese Erkenntnis ist essenziell für die Planung zukünftiger Etappen, insbesondere in Regionen mit weniger dichter Infrastruktur wie Zentralfrankreich. Ohne diese Anpassungen ist die Verlässlichkeit der Routenführung mit Kurviger nicht gewährleistet. Im Vergleich dazu nutzen Systeme wie Garmin (basierend auf HERE- oder TomTom-Daten) und TomTom AmiGO lizenzierte Echtzeit-Dienste, die dynamischer auf kurzfristige Baustellen und Straßenzustände reagieren.

    Alternative Navigation: TomTom-App ehrmals TomTom AmiGO im Einsatz

    Aufgrund der unzureichenden Warnungen und der fehlerhaften Routenführung von Kurviger wurde auf dem Rückweg die Anwendung TomTom-App, der funktionale Nachfolger der TomTom AmiGO App, genutzt. Diese Entscheidung erwies sich als vorteilhaft, insbesondere in Bezug auf die Navigationsansagen und die Warnfunktion vor Geschwindigkeitsüberwachungen.

    TomTom überzeugte durch präzise akustische Rückmeldungen und visuelle Darstellungen, die auch im Ausland, speziell in Belgien, sehr verlässlich waren. Die App sagt konsequent den Beginn von Verkehrsüberwachungszonen (Section Control oder Streckenradar), die verbleibende Distanz sowie die aktuell berechnete Durchschnittsgeschwindigkeit an. Diese Funktion ermöglichte es, das Risiko einer Geschwindigkeitsüberschreitung am Ende des Messabschnitts präzise zu minimieren, wie etwa die Einhaltung von 44 km/h bei aktivem Tempomaten über eine Distanz von 600 Metern zeigte.

    Die technische Überlegenheit von TomTom in diesem Bereich resultiert aus dem Zugriff auf eine eigene, proprietäre Datenbank für Verkehrs- und Radarinformationen, die in Echtzeit durch Millionen von Nutzern aktualisiert wird. Während Kurviger seine Stärken in der kurvenreichen Routenplanung hat, fehlen der App die spezifischen Algorithmen zur Berechnung der Durchschnittsgeschwindigkeit in Überwachungszonen. Diese Erfahrung unterstreicht die Notwendigkeit einer hybriden Strategie für Touren im Ausland, besonder

    Hardware-Check: Sena SRL-EXT, Osmo Action 5 Pro und Carpuride-Display

    Neben der Software wurde auch die Hardware-Kombination einer intensiven Prüfung unterzogen. Das Carpuride-Display funktionierte während der gesamten 307 Kilometer einwandfrei. Die Integration über das Cockpit der GSA war stabil, und die visuelle Darstellung der Navigationsdaten, sowohl von Kurviger als auch von TomTom-App, war klar und gut ablesbar.

    Bezüglich des Sena SRL-EXT Headsets wurde nur eine teilweise Funktionalität verzeichnet. Die Wiedergabe von Audiodateien in Kopplung mit dem Carpuride-Display war erfolgreich und bot eine qualitativ hochwertige Rückmeldung. Dennoch traten im Realbetrieb Herausforderungen auf, die eine vollständige Nutzung verhinderten. Diese Performance wird detailliert in der technischen Dokumentation zum Sena-System analysiert, wobei auch eigene Bedienungsfehler als Ursache in Betracht gezogen werden.

    Hervorragend funktionierte die Osmo Action 5 Pro. Die Zuverlässigkeit der Fernbedienung hat sich im Vergleich zum ersten Testlauf signifikant verbessert und arbeitete während der gesamten Tour einwandfrei. Ein entscheidender Faktor für den dokumentarischen Workflow ist zudem die Energieeffizienz. Bei Außentemperaturen zwischen 11 °C und 16 °C ermöglichte ein einzelner Akku eine kontinuierliche Aufnahmezeit von über drei Stunden, unterbrochen lediglich durch kurze Pausen an Verkehrspunkten. Diese Leistungsdaten reduzieren die Notwendigkeit von Batteriewechseln im Fahrbetrieb deutlich (4k/25fps).

    Motorrad-Update: BMW R1300 GSA nach der Einfahrinspektion

    Die Testfahrt war zudem die erste längere Strecke nach der Einfahrinspektion meiner BMW R1300 GSA. Die Performance des Schaltassistenten Pro war gewohnt exzellent; die Gangwechsel erfolgten präzise und geschmeidig, wie „ein warmes Messer durch Butter“. Eine deutliche, spürbare Verbesserung zeigte sich beim automatisierten Schaltassistenten (ASA).

    Nach der Inspektion und dem Wechsel der Öle arbeitet das System kontinuierlich besser. Während ich zuvor häufig im sparsamen Modus fuhr, wurde heute ausschließlich der Modus „Road“ genutzt. Diese Wahl führte zu einer wesentlichen Performancesteigerung. Der ASA wird mit jedem zunehmenden Kilometer spürbar präziser und komfortabler. Obwohl das gewünschte optimale Leistungsniveau noch nicht vollständig erreicht ist, ist die positive Tendenz eindeutig und nicht subjektiv. In Zukunft werde ich für längere Eintagestouren wie diese die Kriega US 10 Hecktasche verwenden. Sie bietet ausreichend Platz für Snacks und Getränke und nimmt auch das DJI Osmo-Etui sicher auf, was den dokumentarischen Workflow im Fahrbetrieb erleichtert.

    Kritik am Händlerservice

    Ein negativer Aspekt im Zusammenhang mit der Einfahrinspektion betrifft den Service der BMW Niederlassung (Bonn). Auf die Anfrage nach einer Ersatzmaschine wurde ein Mietangebot ab 39 Euro unterbreitet. Diese Vorgehensweise ist bei einem Fahrzeug im Anschaffungswert von knapp 30.000 Euro unangemessen und wird als Unangebracht empfunden. Eine kostenfreie Mobilitätslösung sollte in dieser Preisklasse zum Standard gehören.

    Fazit und Ausblick

    Die Testfahrt nach Luxemburg lieferte wertvolle, wenn auch teils ernüchternde Erkenntnisse. Die ökonomischen Ziele wurden erreicht, und die Hardware-Kombination aus Carpuride-Display und Osmo Action 5 Pro überzeugte durch Stabilität und Leistung. Auch die kontinuierliche Verbesserung des automatisierten Schaltassistenten (ASA) an der GSA ist ein positiver Punkt.

    Gravierende Defizite zeigten sich jedoch bei der Routenplanung mit Kurviger. Die fehlerhafte Berücksichtigung von Straßensperrungen, der Ausfall von Mobilfunk und GPS in Belgien und die Führung über unbefestigte bzw. stark verschmutzte Wege machen eine Neubewertung der Navigationsstrategie notwendig. Für zukünftige Touren, insbesondere in weniger bekannten Regionen, müssen die „Vermeidungsoptionen“ in Kurviger gezielt für unbefestigte und kleinst straßen konfiguriert werden, um Fehlleitungen auszuschließen. Eine hybride Nutzung, bei der TomTom-App als Ergänzung für Verkehrsüberwachungen und dynamische Warnungen dient, erscheint derzeit als die verlässlichste Lösung. Die Erfahrungen dieses Tages fließen direkt in die Vorbereitung der kommenden Touren ein, um einen reibungslosen und sicheren Ablauf zu gewährleisten.

    Die Integration des Carpuride-Displays erwies sich im Rahmen der BMW R1300 GSA Luxemburg Testfahrt als technisch überlegene Lösung. Unabhängig von der gewählten Navigationssoftware – sei es Kurviger, Google Maps oder TomTom AmiGO – erfolgte die visuelle Darstellung und die akustische Wiedergabe über das System absolut störungsfrei.

    Mit zunehmender Praxiserfahrung optimiert sich zudem die intuitive Steuerung der Audiowiedergabe signifikant, was die operative Handhabung während der Fahrt erleichtert. Ein entscheidender funktionaler Vorteil gegenüber dem BMW Navigator VI ist die verlässliche Bereitstellung aller relevanten Fahrdaten. Während das herkömmliche Navigationsgerät weiterhin Defizite bei der Anzeige des Trip 1 (Tageskilometerzähler) aufweist, bietet das Carpuride-Setup hier eine lückenlose Transparenz und stellt somit einen signifikanten Mehrwert für die präzise Dokumentation meiner Touren dar.

    Update 27.03.2026 — Massive Defizite im Service der BMW Niederlassung Bonn

    Der Unmut über den Service der BMW Niederlassung in Bonn verstärkt sich durch den unzureichenden Umgang mit einem bekannten technischen Defekt an der BMW R1300 GSA. Trotz mehrfacher Reklamationen vor dem Inspektionstermin am 19. März 2026 wurde das Problem des BMW Navigator VI nicht gelöst. Sobald das Gerät in der Halterung montiert ist, verharrt der Tageskilometerzähler Trip 1 unveränderlich bei Null. Dieser Hardware-Konflikt behindert die präzise Dokumentation der Fahrleistung erheblich und wurde von mir explizit als Mangel adressiert.

    Während des Werkstattaufenthalts wurde mein Anliegen jedoch faktisch ignoriert. Die Begründung der Niederlassung, man habe den voll funktionsfähigen Navigator vor Ort angeblich nicht einschalten können, entbehrt jeder logischen Grundlage und wirkt deplatziert. Es ist mehr als enttäuschend, dass ein offensichtliches technisches Problem als unlösbar dargestellt wurde, anstatt eine fundierte Diagnose durchzuführen. Dieser Mangel an Sorgfalt und Kundenorientierung führt nun zu einem vollkommen unnötigen, erneuten Werkstattbesuch.

    Besonders ärgerlich ist die nachträgliche Information durch einen Anruf der Niederlassung, wonach bereits seit dem 13. März 2026 eine offizielle Lösung vorliegt. Der notwendige Austausch der Aufnahmeeinheit hätte somit bereits während der regulären Inspektion durchgeführt werden können. Dass diese Information erst auf explizite Nachfrage und mit zeitlicher Verzögerung kommuniziert wurde, unterstreicht das Defizit in der professionellen Abwicklung. Diese Ineffizienz belastet das Vertrauensverhältnis zum Dienstleister nnachhaltig.

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  • Carpuride W602BS Test & Packprobe

    Carpuride W602BS Test & Packprobe

    Die R1300 GSA bereit für das nächste Abenteuer

    In diesem Beitrag geht es um das Carpuride W602BS an meiner BMW. Trotz wechselhaftem Wetter und noch etwas angeschlagener Knie hielt mich nichts davon ab, die ersten 80 Kilometer des Jahres zu sammeln. Das Ziel: Ein Praxistest für das neue technische Setup und die Gepäckkonfiguration meiner BMW R1300 GSA. Es gibt Lichtblicke am Cockpit-Himmel und bewährte Lösungen für den Stauraum.

    Das Carpuride W602BS: Android Auto am Motorrad

    Das Herzstück meines neuen Cockpits ist das Carpuride W602BS. Ein 6 Zoll großes Display, das speziell für die Navigation und Mediensteuerung entwickelt wurde.

    Die Technik im Detail

    • Display: 6 Zoll IPS-Touchscreen, der auch bei direkter Sonneneinstrahlung hervorragend ablesbar ist.
    • Konnektivität: Dual-Bluetooth (verbindet Smartphone und Headset gleichzeitig) sowie kabelloses Android Auto und Apple CarPlay.
    • Schutzklasse: IP67 – absolut wasserfest und staubgeschützt, was für uns Tourenfahrer essenziell ist.
    • Stromversorgung: Direkt über den BMW-Anschluss (2025/2026 keyless), was eine saubere Optik ohne Kabelsalat garantiert.

    Praxiserfahrungen

    Die Einrichtung verlief überraschend intuitiv. Obwohl ich bisher keine Erfahrung mit Android Auto hatte, stand die Verbindung innerhalb kürzester Zeit. Besonders hervorzuheben ist die Integration: Die Steuerung über das BMW-Wonderwheel funktioniert tadellos, auch wenn ich mich dabei ertappe, für schnelle Eingaben lieber den Touchscreen direkt mit dem Finger zu bedienen.

    Ein technisches Detail zur Uhrzeit: Das Gerät verfügt über keine interne Pufferbatterie für eine Echtzeituhr (RTC). Daher kann es Uhrzeit und Datum nur anzeigen, wenn eine aktive Verbindung zum Smartphone besteht, von dem es sich die Daten synchronisiert.

    Ein echter „Gamechanger“ gegenüber dem originalen BMW Navigator VI: Das bekannte Problem, dass der Tageskilometerzähler 1 im TFT verschwindet oder nicht mitzählt, tritt beim Carpuride nicht auf. Alle Fahrdaten im Bordcomputer bleiben vollumfänglich erhalten. Die BMW Connected App lässt sich bauartbedingt nicht direkt spiegeln, da Android Auto nur zertifizierte Apps unterstützt – für die reine Navigation mit Google Maps ist die Darstellung jedoch brillant.

    Gepäcklösung: Wunderlich trifft auf Kriega

    Für die große Rundreise muss das Gepäck sicher und wetterfest verstaut sein. Ich habe mich für eine Kombination aus den Wunderlich Extrem Koffern (speziell für die neue GSA-Generation) und der Kriega US-20 Drypack Tasche entschieden.

    Die Montage der Kriega-Tasche auf dem rechten Kofferdeckel klappte hervorragend. Die Arretierung ist bombenfest – ideal, um schnell auf Regensachen oder Verpflegung zuzugreifen, ohne die großen Koffer öffnen zu müssen. Die Kriega US-Serie ist für ihre Robustheit bekannt und ergänzt das harte Aluminium der Wunderlich-Koffer perfekt.

    SHOEI NXR 2

    Ausblick: Sicherheit und Content-Creation

    „Gegen die Monotonie auf langen Autobahnetappen liebäugele ich noch mit dem Sena 3S Plus Universal – ein bisschen Entertainment muss sein. Spannend wird dann der ‚Stresstest‘ für den Smartphone-Akku: Der nächste Ausritt muss zeigen, wie standfest er im Dauerfeuer zwischen BMW-Kopplung und Carpuride-Verbindung wirklich ist.“

    Oliver am 07.02.2026

    Den Abschluss meines Setups bildet der neue SHOEI NXR 2. Als Nachfolger meines geliebten NXR 1 bietet er eine nochmals verbesserte Aerodynamik und Belüftung. Aktuell bereite ich den Helm für die Montage der DJI Osmo Action 5 vor. Sobald das Setup steht, wird es dazu natürlich auch Bewegtbild geben.

    Die Vorfreude auf die große Tour steigt mit jedem Ausrüstungsgegenstand, der seinen Platz findet. Bleibt dran für die nächsten Updates!

  • Neustart 2026

    Neustart 2026

    Von Fritten, Kurven und dem Traum von den Pyrenäen

    Hallo zusammen! Wie ihr vielleicht gemerkt habt, weht hier im Blog ein frischer Wind. Nach ein paar technischen Stolpersteinen beim Umzug starte ich nun komplett neu – passend zu meinem neuen Weggefährten, der seit Oktober 2025 in der Garage steht.

    Der Beginn einer neuen Ära: Die BMW R1300 GSA

    Der „Frit-Test“ in Belgien

    Alles begann im letzten Herbst. Seit Oktober 2025 bin ich stolzer Besitzer der neuen BMW R1300 GSA. Sie soll mich durch das Jahr 2026 tragen, doch der Start war nicht ganz ohne Tücken.

    Während die manuelle Schaltung ein absoluter Traum ist, macht mir der Automatisierte Schaltassistent (ASA) noch Sorgen. BMW verspricht präzise Gangwechsel auf neuem Level – bei mir fühlt es sich aktuell noch nicht danach an, was ich bei der anstehenden 800km-Einfahrinspektion definitiv monieren werde. Auch die Speed-Limit-Anzeige gönnt sich gerne mal eine Auszeit.

    Ein Erfolgserlebnis gibt es aber beim Zubehör: Nachdem ich einen undichten Wunderlich-Koffer umtauschen musste, haben die neuen Exemplare den Härtetest im Garten bei Frost, Schnee und Regen mit Bravour bestanden – absolut dicht!

    Um mich mit der „Dicken“ vertrauter zu machen, ging es im November für einen kurzen Ritt über die Grenze. Das Ziel? Die bekannte Friterie Chez Gigi in Belgien.

    Fritten bei Chez Gigi
    Noch mehr belgische Köstlichkeiten

    Dort konnte ich nicht nur mein Französisch auffrischen, sondern auch die in Rinderfett frittierten Fritten genießen – ein Muss für jeden Genießer. Die Fahrt war die perfekte Vorbereitung auf das, was im Frühjahr und Sommer auf mich wartet.

    Warmlaufen für das große Abenteuer

    Bevor die große Sommertour startet, ist der Kalender bereits prall gefüllt. Ich plane, die GSA bei verschiedenen Klassikern und Tagestouren auszuführen:

    • Januar/Februar: Drei Tage durch das Sauerland.
    • Ostern: Wenn das Wetter, Ehefrau und tierische Mitbewohner mitspielem, geht es in die Vogesen (Gründonnerstag bis Montag).
    • Frühjahrsklassiker (Radsport): Ich werde bei den großen Eintagesrennen wie Paris-Roubaix (12.04.), dem Amstel Gold Race (19.04.) und Liège-Bastogne-Liège (26.04.) dabei sein.

    Das Highlight: 5.200 Kilometer Freiheit

    Meine Erfahrungen bei der Tour de France 2024 in den Pyrenäen haben meine Planung für 2026 stark beeinflusst.

    Die Planung steht, die Unterkünfte sind weitgehend gebucht. Im Sommer 2026 wartet eine Mammut-Tour auf mich, die alles bisherige in den Schatten stellt. 14 Tage, ca. 5.200 Kilometer und eine Route, die das Herz jedes Motorradfahrers höher schlagen lässt.

    Ein besonderes Highlight wird mein Live-Besuch am Straßenrand der Tour de France in Foix sein. Doch auch abseits der Profi-Radler ist die Strecke gespickt mit Highlights:

    • Atlantik & Pyrenäen: Von der Dune du Pilât über Biarritz nach San Sebastián. Danach folgt „Grenzhopping“ auf der legendären N-260.
    • Zentralmassiv: Meine motorradtechnische „Große Liebe“. Von Carcassonne über das Viadukt von Millau bis nach Clermont-Ferrand.
    EtappeDatumVonNachHighlight/Status
    1-327.06. – 29.06.WesselingCiboureAtlantikküste & Biarritz
    430.06.CiboureSan VicenteEinstieg Spanien
    5-802.07. – 05.07.San VicentePyrenäenN-260 & Kurvenrausch
    906.07.PyrenäenFoixAnkunft TDF-Basis
    10-1308.07. – 11.07.FoixWesselingZentralmassiv & Rückreise
    Exakte Planung, Stand 31.01.2026 – siehe letztes Bild

    Eure Tipps sind gefragt!

    Ein paar Etappen in den Pyrenäen und im Zentralmassiv halte ich mir noch offen, um spontan auf Wetter und Lust reagieren zu können.

    Habt ihr Empfehlungen? Ich suche noch nach Pensionen oder Hotels in den Pyrenäen. Wichtig: Eigenes Bad und ein privater, gesicherter Parkplatz für die GSA sind Pflicht.

    Sollte euch also ein Geheimtipp untergekommen sein, schreibt es mir gerne in die Kommentare bzw. noch per Mail!


    Um auf meiner Tour durch Frankreich und Spanien immer die Kurven im Blick zu behalten, unterstützt mich Carpuride* 2026 mit einem Testgerät, zu dem ich euch direkt von der Piste ehrliches Feedback geben werde – und falls ihr euer Cockpit ebenfalls auf das nächste Level heben wollt, sichert euch satte 30 % Rabatt mit dem Code:

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  • Rückblick – Vuelta de España – Part III

    Rückblick – Vuelta de España – Part III

    Die Entscheidende Rückfahrt: Von Cap d’Agde nach Wesseling – Ein Sturmritt durch die Pyrenäen

    Kapitel 1: Der Entschluss in Cap d’Agde (27.08.)

    Kapitel 1 – The same procedure as every year, James (Regen – wie 2024)

    Der Tag begann mit gleißender Sonne über dem Mittelmeer, doch die Wettervorhersage im Hinterkopf war düster: Starkregen, teils unwetterartige Schauer sollten in den kommenden Tagen meinen Weg kreuzen. Ich stand früh am Morgen am Strand von Cap d’Agde, das leise Rollen der Wellen klang wie eine letzte Einladung zur Küstenroute. Aber ich wusste, dass unbeständiges Wetter und Umwege über die Bretagne mich nur unnötig verzögern würden. Also holte ich tief Luft, zog meine Fahrtjacke enger und legte den ersten Gang ein – Direktflug ins Gebirge.

    Willkommen in den Pyrinäen

    Mein Motorrad fraß die Kilometer, während das Thermometer langsam fiel und die Sonne hinter dichten Schleiern verschwand. Von weitem grüßte Carcassonne mit seinen majestätischen Mauern, aber der dichte Dunst und tiefhängende Wolken verhüllten das mittelalterliche Juwel. Ich nahm nur einen schemenhaften Umriss wahr, eine Silhouette im grauen Morgenlicht – die Stadtmauer mochte stolz und ehrfurchtgebietend sein, doch heute war ihr Anblick ein Wink des Himmels, meinen Besuch auf eisige Tage zu verschieben.

    Kapitel 2: Der erste Regenguss und Tarascon-sur-Ariège

    Die Pyrenäenvorberge nahmen mich in ihre Arme, als wollte ich nie wieder entkommen. Die Straße schlängelte sich durch grüne Hügel und dichte Wälder, doch die Sicht war eingetrübt von grauen Vorhängen – perfekte Kulisse für einen nervösen Herzschlag.

    Schließlich erreichte ich Tarascon-sur-Ariège zur Durchfahrt, nicht zum Verweilen. Der Himmel dort grollte und knarrte, als habe jemand eine gigantische Wasserkammer über den Pyrenäen geöffnet. Ich dachte an den McDonald’s-Parkplatz, von dem aus es laut Navi 80 Kilometer bis La Massana sein sollten, wenn man den Tunnel d’Envalira nimmt. Nur 20 Kilometer hinter Tarascon barst es dann los: Ein Wolkenbruch, so heftig, dass ich instinktiv anhielt und mich unter einen morschen Baum verharrend umzog. Dann Regenhose, Regenjacke, Handschuhe – jedes Kleidungsstück wurde zum Damm gegen herabstürzende Fluten. Die Tropfen trommelten auf meinen Helm, als hielte jemand ein Trommelwirbel-Konzert ab. Ich nahm tiefen Atem, drückte meine Fäuste um die Lenkerenden und stieß mich wieder in die Wassermassen.

    Kapitel 3: Tunnel vs. Pass – Lektion am Port d’Envalira

    Der Port d’Envalira (auch Col d’Envalira) ist der höchste Straßen-Gebirgspass der Pyrenäen. Er befindet sich auf einer Höhe von 2408 m in Andorra und verbindet das Tal der Ariège im Norden mit dem der Valira im Westen. Der Pass hat keine Wintersperre und ist somit die höchstgelegene ganzjährig befahrbare Passstraße Europas. Von der Passhöhe kann man durch einen 2860 m langen, mautpflichtigen Tunnel auf 2060 m Höhe ausweichen, doch ich wählte den offenen Weg. Im Sturm, Regen und dichten Verkehr kroch ich kaum schneller als 10 km/h hinter einem Cola-LKW her, während jede Kurve neue Kälteschauer schickte und wertvolle Zeit verstrich. Rückblickend wäre es klüger gewesen, den Tunnel d’Envalira zu nehmen – doch nur so kann ich nun stolz sagen, einmal selbst über den höchsten Pass der Pyrenäen gefahren zu sein.

    Kapitel 4: Ankunft in La Massana – Kühle Berge, heißer Ärger

    Am 27. August rollte ich am frühen Nachmittag in La Massana ein. Nach den schwülen Tagen am Mittelmeer empfingen mich die Pyrenäen mit kühler Luft und Wolken, die sich wie schwere Decken über die Gipfel legten. Eigentlich die perfekte Einstimmung auf das, was ich mir so sehr vorgenommen hatte: die Vuelta a España aus nächster Nähe zu erleben.

    Doch schon bald wich die Vorfreude einem ersten Dämpfer. Das gebuchte Hotel entpuppte sich als ein Fall für meine spätere negative Bewertung: veraltete Ausstattung, ein insgesamt liebloser Eindruck – und das Schlimmste: Am Abend stellte ich fest, dass ein anderer Gast mein Motorrad eigenmächtig umgeparkt hatte. Ohne Rücksprache, ohne Entschuldigung. Ein Affront, der nicht nur mein Vertrauen erschütterte, sondern auch ein Gefühl von Unsicherheit hinterließ.

    So begann mein Aufenthalt in La Massana nicht mit Begeisterung, sondern mit Ärger. Und doch wusste ich: Morgen, am Tag der Vuelta, würde alles andere in den Hintergrund treten.

    Kapitel 5: Die Vuelta in La Massana – Radsport zum Greifen nah

    Am Morgen des 28. August verwandelte sich La Massana in eine Bühne: Absperrgitter klirrten, Flaggen flatterten, Zuschauer strömten aus allen Gassen. Die Atmosphäre vibrierte. Ich nahm die Seilbahn hinauf, um den besten Blick auf das Ziel und die Strecke zu haben. Unter mir zog das kleine Bergstädtchen vorbei, während ich höher stieg – bis ich schließlich den perfekten Platz fand, um Teil dieses Spektakels zu werden.
    Erst kam die Werbekolonne: bunt, überdreht, aber genau das richtige Warm-up. Dann wurde es ernst – das Peloton rauschte heran. Innerhalb von Sekunden schob sich die Masse der Fahrer vorbei, dicht gedrängt, begleitet von einem donnernden Jubel. Der Moment war kurz, aber intensiv, elektrisierend, fast greifbar.

    In einer kleinen Bar gönnte ich mir gegen Mittag ein Menu del Dia – etwas zu essen – schlicht, spanisch, genau richtig. Danach ging es gen Gipfel die Zieleinkunft zu sehen. Kein Vergleich zum gigantischen Rahmen der Tour de France, aber gerade das machte den Tag so besonders: nahbar, authentisch, mitreißend.
    Als die Sonne langsam hinter den Bergen verschwand, war klar: Dieser Tag hatte mein Herz für die Vuelta endgültig erobert.

    Kapitel 6: Entscheidung im Abendlicht

    Doch am Abend des 28. August kehrte die Realität zurück. Die Wetterprognosen kündigten Dauerregen und Stürme an, und die Erinnerung an das respektlose Umstellen meines Motorrads nagte weiter. Es war die Mischung aus beidem, die den Entschluss brachte: Abbruch.
    Nicht die Bretagne, kein Umweg mehr – stattdessen eine direkte Rückreise, bevor das Abenteuer im Chaos endete. Schweren Herzens, aber mit der Klarheit, die nur solche Reisen schenken: Manchmal sind es nicht nur die Höhenpunkte, die zählen, sondern auch die Lektionen.

    Kapitel 7: Heimwärts – zwischen klarem Himmel und Vertrauensbruch

    Der 29. August begann in La Massana mit klarem, kaltem Sonnenschein. Die frische Luft in den Bergen war belebend, doch innerlich lastete das nagende Misstrauen schwer: Mein Motorrad war ohne mein Wissen und ohne meine Zustimmung von einem anderen Gast rechtswidrig umgestellt worden. Für mich, der ich meiner KTM wie einem treuen Gefährten vertraue, war das ein tiefer Vertrauensbruch und ein schwerer Schlag.
    Mit gemischten Gefühlen sattelte ich die Duke und verließ La Massana. Die Fahrt bis Tarascon-sur-Ariège blieb trocken und klar, die Sonne ließ die Landschaft strahlen. Doch kaum 20 Kilometer hinter Tarascon begann ein erster Regenschauer, der sich bald in einen heftigen Wolkenbruch verwandelte – etwa 50 Kilometer später kämpfte ich mich durch sintflutartigen Regen, der Straßen wurden rutschig und die Sicht eingeschränkt. Schnell zog ich meine Regenkleidung an und stellte mich der Herausforderung.
    Jeder Kilometer war nicht nur ein Abschied vom Gebirge, sondern auch von der Illusion, dass jede Reise ohne Zwischenfälle verläuft. Der Regen und das verlorene Vertrauen waren nun meine Begleiter.

    Kurz vor dem Grenzübergang nach Frankreich

    Kapitel 8: Ankunft im heimischen Morgenlicht

    Obwohl das Navi eine Ankunftszeit von 23:30 Uhr angezeigt hatte, parkte ich die Duke erst um 00:45 Uhr vor meinem Haus in Wesseling. 1.436 Kilometer, gefahren in rund 17 Stunden, lagen hinter mir – eine Mischung aus Erschöpfung und tiefer Zufriedenheit. Die kühle Nachtluft empfing mich, und Vanessa nahm mir schweigend das Gepäck ab.
    Ein Moment des Friedens nach einem harten Ritt. Ich liebe Dich Vanessa!!!

    Gesamtfahrleistung der Tour 2025

    Epilog: Neue Horizonte mit der BMW R 1300 GS Adventure

    Diese Reise hat mich nicht nur gelehrt, wie wichtig Vertrauen in mein Motorrad ist und wie schnell es erschüttert werden kann. Für meine kommenden Touren habe ich bewusst neue Schwerpunkte gesetzt und fahre nun nicht mehr primär ans Mittelmeer, sondern an die wilden Atlantikküsten und in das majestätische Zentralmassiv.

    Dabei vertraue ich künftig auf die BMW R 1300 GS Adventure – eine beeindruckende Reiseenduro, die exakt für solche Touren konzipiert ist. Mit ihrem kraftvollen 1.300 cm³ Boxermotor, der 145 PS und ein maximales Drehmoment von 149 Nm liefert, bietet sie sowohl kraftvollen Vortrieb als auch souveräne Laufruhe. Das elektronische Fahrwerk passt sich dynamisch den Straßenbedingungen an, und das neu gestaltete Chassis sorgt für sowohl Stabilität bei hohem Tempo als auch Agilität auf kurvigen Landstraßen und Schotterpassagen. Komfortsitze mit Sitzheizung, großzügiger Wind- und Wetterschutz sowie innovative Assistenzsysteme runden das Paket für lange, anspruchsvolle Touren ab.

    Diese Maschine ist mein neuer Gefährte auf den kommenden Abenteuern – gebaut für Komfort und Performance auf langen Strecken, stabil in schwierigen Bedingungen, und bereit, jeden Kilometer zur Legende zu machen. Jede Kurve wird zum Versprechen neuer Erlebnisse, jede Fahrt zur Einladung, die Freiheit neu zu entdecken.