Kategorie: Motorradreisen

In dieser Kategorie dokumentiere ich ausgewählte Motorradreisen, Eventbesuche und Tourenerfahrungen mit der BMW R1300 GSA

  • Grobplanung 2025

    Grobplanung 2025

    Abenteuerliche Frankreichrundreise 2025: Von Wesseling bis in die Pyrenäen und zurück

    Der Startschuss für mein nächstes Frankreich-Abenteuer fällt – wie könnte es anders sein – in Wesseling, meiner Heimatstadt am Rhein. Der geplante Abreisetag ist der 11. oder 12. Juli 2025. Mit einer gehörigen Portion Vorfreude geht es direkt los: Kilometer machen ist die Devise, also ab auf die Autobahn, vorbei an Aachen und hinein nach Belgien. Mons, die charmante Stadt mit ihrer beeindruckenden Altstadt, lasse ich links liegen, während ich mich Richtung Frankreich bewege.

    Erstes Highlight: Mont Saint-Michel, das märchenhafte Kloster auf der kleinen Gezeiteninsel in der Normandie. Dieses weltberühmte Wahrzeichen ist einfach ein Muss – eine Kulisse wie aus einem Fantasyfilm!

    Von dort führt mich der Weg weiter Richtung Nantes, der lebendigen Stadt an der Loire, und Bordeaux, der Heimat erlesener Weine und beeindruckender Architektur. Mein südliches Ziel: San Sebastián, die spanische Perle an der Biskaya. Dort plane ich eine kleine Verschnaufpause, um die atemberaubende Küste und die baskische Küche zu genießen – Pintxos inklusive!

    Grobstreckenplanung 2025
    Mont Saint Michel

    Frisch gestärkt geht es dann in die majestätischen Pyrenäen. Ich werde mich auf verschlungenen Straßen zwischen Spanien und Frankreich bewegen, mit einem geplanten Zwischenstopp in Saint-Lary-Soulan, das mir bereits 2024 ans Herz gewachsen ist. Danach wartet ein weiteres Highlight: Andorra, das kleine Fürstentum inmitten der Berge, das mit seiner wilden Schönheit begeistert.

    Mein nächstes großes Ziel ist Carcassonne, die mittelalterliche Festungsstadt, die mit ihren mächtigen Mauern und Türmen Geschichte atmet. Hier gönne ich mir zwei Tage Pause, bevor es weitergeht an die sonnige Mittelmeerküste nach Cap d’Agde – Strand, Meer und mediterranes Flair sind genau das Richtige, um die Batterien aufzuladen.

    Die Rückreise gestaltet sich nicht weniger spektakulär: Über die A75 und das beeindruckende Viaduc de Millau, das höchste Brückenbauwerk der Welt, geht es Richtung Clermont-Ferrand. Von dort aus führt mein Weg über Brienne-le-Château, ein charmantes Städtchen in der Champagne, das für seine Verbindung zu Napoleon bekannt ist.

    Am 25. oder 26. Juli endet dieses Abenteuer schließlich wieder in Wesseling. Zwei Wochen voller unvergesslicher Eindrücke, faszinierender Orte und endloser Straßen – ich kann es kaum erwarten!

  • Gonzo – nur Gonzo, kein zweiter Vorname!

    Gonzo – nur Gonzo, kein zweiter Vorname!

    Ich bin Gonzo – „Der Herr im Haus“ (zumindest lasse ich Lilly das glauben). Mit stolzen 22 Jahren bin ich ein halbes Jahr älter als meine bessere Hälfte und trage meine Lebenserfahrung mit würdevoller Gelassenheit – meistens.

    Meine absolute Leibspeise? Käse! Leider gibt es den viel zu selten, aber in der Not lasse ich mich auch mit Obst abspeisen. Trauben, Granatapfel oder sogar eine saftige Tomate? Immer her damit!

    Meine Hobbys sind vielfältig, aber eines liebe ich ganz besonders: Naturholzfußleisten anknabbern. Nichts geht über diesen Biss! Mein menschlicher Mitbewohner sieht das allerdings anders – der regt sich jedes Mal tierisch auf. Aber hey, ein bisschen Action gehört doch dazu, oder?

  • Lilly – ein essenzielles Zahnrad im Getriebe unseres kleinen Universums

    Lilly – ein essenzielles Zahnrad im Getriebe unseres kleinen Universums

    Hallo, ich bin Lilly, eine Graupapageiendame mit Stil und – ganz wichtig – die wahre Chefin dieses Hauses. Keine Diskussion, alles hört auf mein Kommando (auch wenn die Menschen das manchmal noch nicht so ganz begriffen haben).

    Ich teile mein Reich mit meinem Partner Gonzo, der sich gern von mir herumkommandieren lässt – natürlich nur zu seinem Besten. Meine Hobbys? Ganz klar: Training, ausgiebiges Knabbern und meine absolute Leibspeise – Leberwurstbrot. Ohne das geht hier gar nichts!

    Ich bin charmant, neugierig und liebevoll – aber wehe, jemand vergisst, wer hier wirklich das Sagen hat.

  • Fazit – so nicht mehr!!!

    Fazit – so nicht mehr!!!

    Mit der falschen Ausrüstung wird Regen schnell zur persönlichen Nasszelle – und das ist alles andere als erfrischend.

    Nach über 3.000 Kilometern im Sattel eines Motorrads sammelt man zwangsläufig eine Menge Erfahrungen – vor allem jene, die einem für zukünftige Touren ein solides Fundament bieten. Doch heute möchte ich ein kleines „Highlight“ teilen: mein Gepäcksystem. Oder besser gesagt, das System, das ich damals nutzte.

    Vorweg: Mittlerweile bin ich auf etwas völlig anderes umgestiegen (keine Werbung, versprochen – nur so viel: Der Hersteller sitzt in Deeside, Wales, bietet zehn Jahre Garantie und hat einen Slogan, der Vertrauen weckt: „Our guarantee covers defects in materials and manufacture.“).

    Das System aus dem KTM PowerParts-Bereich hingegen?

    Nun ja, wie soll ich es höflich ausdrücken? Besch…eiden? Unbrauchbar? Lassen wir die Etikette mal beiseite:

    Es war ein Desaster.

    Zwei Hartschalenkoffer, die mit Innentaschen geliefert wurden, in die gefühlt nur ein halber Liter Luft passt. Wasserdicht?Natürlich nicht. Aber keine Sorge, dafür gab es ja Hussen! Diese umschlossen die Koffer allerdings nicht vollständig und waren – Überraschung – ebenfalls nicht wasserdicht.


    Als wäre das noch nicht genug, war das System auch mit meinem Akrapovic-Auspuff inkompatibel. Gut, das wusste ich im Vorfeld, also kam der Originalauspuff wieder dran. Aber dass das Ganze mit einem kurzen Heck ebenfalls nicht passte? Das war der Punkt, an dem ich ernsthaft an der Sinnhaftigkeit dieses Produkts zweifelte.

    Der Regen tat sein Übriges: Dreimal erwischte es mich, davon zweimal richtig. Die Etappe von Metz nach Dijon wurde zur regelrechten Wasserschlacht, und meine Schuhe blieben selbst einen Tag später in Le Puy-en-Velay noch klatschnass. Zum Glück hatte ich wasserdichte Packbeutel – sonst wäre der Frust komplett gewesen.

    Dieses Gepäcksystem hat mich so sehr genervt, dass ich regelrecht erleichtert war, als ich es endlich loswerden konnte. Heute blicke ich darauf zurück und denke: Manchmal muss man durch den Sturm, um zu sehen, welche Systeme wirklich halten, was sie versprechen.